Umsonst und Draussen 2019, erster Tag

*Werbung, da Namensnennung*

Es gibt so Termine, da freut man sich jedes Jahr schon lange drauf und wenn es vorbei ist, ist man erschöpft, aber freut sich auch schon aufs nächste Jahr. So ein Termin ist bei mir seit ein paar Jahren das Festival Umsonst und Draussen in Würzburg.

Ein paar Tage viel Musik, Spaß und gute Laune. Dabei ist die Musik wirklich bunt gemischt, also für wirklich Jeden ist was dabei. Auch für die Kleinsten ist viel geboten, daher ein Festival für die ganze Familie.

Viele schrecken ja auch beim Thema Festival zurück, da sie meinen, dass man da Eintritt zahlen muss und wirklich die komplette Zeit da sein sollte. Doch da ist das Umsonst und Draussen anders, es ist, wie der Name schon sagt Umsonst, also man zahlt keinen Eintritt. Trotzdem schaffen sie es neue und auch bekannte Bands auftreten zu lassen, alles nur mit den Einnahmen der Getränke. Das Festival Gelände ist echt groß, es gibt nicht nur 4 Bühnen, auf denen entweder gerade die nächste Band aufgebaut wird oder eben die Bands spielen, also man hat immer Musik. Doch durch die Größe des Geländes, beeinflussen sich die Bühnen nicht gegenseitig.

 

Auch sind mehrere Vereine vertreten, die ihre Arbeit vorstellen und so einiges für Kinder geboten ist. Na und Essen gibt es aus der ganzen Welt, da ist sozusagen ein Foodtruckfestival auf dem Festival.

Mein erster Tag war Donnerstag, gleich zur Eröffnung war ich da. Das Wetter hat erst mit gespielt, doch leider später das ein oder andere mal richtigen Starkregen geboten. Da war ichfroh im Trockenen zu sein. Aber der Stimmung auf dem Gelände hat der Regen nicht geschadet. Was ich echt toll fand.

 

 

Chris Louis Müller war als erstes auf der Großen Bühne, als Alleinunterhalter, der sich vom Straßenkünstler auf die große Bühne gearbeitet hat. Seine markante Stimme ging gleich ins Ohr, getragen von schönen melodischen Klängen und deutschen Texten, in denen sich wohl jeder wieder finden kann. Ein echt schöner Start vom Festival.

 

 

Dann kam der erste große Regenschauer, zum Glück war ich da kurz im Auto gesessen. Innerhalb von 10 Minuten war alles überschwemmt und auch auf dem Gelände der ein oder andere Schaden entstanden. Das war natürlich nicht so ideal und ich dachte, wenn ich wieder aufs Gelände gehe ist keiner mehr da, aber da habe ich mich getäuscht, alle haben ausgehalten und sich untergestellt. Oder wer nass geworden ist, sah es als Erfrischung, denn es war ja eh warm.

 

 

Das Revier spielten als nächstes, sie beschreiben ihre Musik als syrisch-deutsche Stubenmusik. Die Klänge gehen nicht nur ins Ohr, sie sie bewegen auch gleich den ganzen Körper, man kann dazu gar nicht still stehen, einfach ein wenig mittanzen und man merkt es gar nicht. Ich habe ja schon einmal beim Umsonst und draussen ihrer Musik lauschen dürfen, daher freute ich mich auch als ich ihre Namen im Programmheft gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht.

 

 

 

Das Regenwasser ist geblieben, aber es machte wirklich kaum einen was aus. Gehört für viele auch einfach zu einem Festival dazu, na und den Kids hat es natürlich viel Spaß gemacht in die Pfützen zu springen.

 

 

Das Hintergrundbild auf der Innen-Bühne war diesmal ganz witzig einfach nur Gartenstühle zusammengeschraubt. Mir hat es gefallen, es war einfach mal anders und doch etwas was jeder kennt.

Auf der Bühne hab ich den Klängen von Hannes Solo gelauscht, ein Hannes, der solo auftritt. Auch eine stimmige Sache. Auch wenn er bisher immer in Bands gespielt hatte und noch gar nicht so lange als Solokünstler auf der Bühne ist, hat man ihm das nicht angemerkt. Er gehört einfach auf die Bühne und seine Songs begeistern auch sehr.

 

 

 

Das Unwetter am frühen Nachmittag hat leider auch an einigen Verkaufsständen richtig Schaden angerichtet.

 

 

Ruhig zu stehen war dann wiederschwer, bei der Band The Inn. Mit ihren Feelgood Pop haben sie die Menge in Bewegung versetzt.

 

 

Die nächste Band, welche die aussen-Bühne rockte war The Epicureans. Eine acht Köpfige Band, welche mit ihren lebensfrohen Musikmix wirklich viel Spaß auf der Bühne hatte und das hat man ihnen angemerkt, so ist der Spaß auch aufs Publikum über gesprungen.

 

 

Auf der Innen-Bühne hat dann die Band Zeremony das Publikum mit ihren Klängen gefesselt. Zeremony spielen, nach ihren eigenen Angaben, Vintage Rock.
So schickte das Würzburger Trio das Publikum mit orgellastigen Mixtur aus Heavy Rock, Psychedelic und Prog zurück in die wilden Siebziger.

 

 

Den Spaß auf der Bühne hat man auch dem nächsten Künstler angemerkt. Kyan ist mit seiner Band aufgetreten und das Publikum ist trotz Regen geblieben. Mit Kyan hat das Umsonst und Draussen Team einen aufstrebenden Künstler aus Großbritannien nach Würzburg geholt, von dem man sicher nich viel hören wird. Seine Lieder sind einfach fesselnd.

 

 

 

Der Regen war dann auch bald vorbei und es erstrahlte ein wunderschöner Regenbogen. Kurze Zeit später waren es sogar zwei. Da kann man sich doch den Kaffee schmecken lassen, während man den Klängen von der Bühne lauscht.

 

 

Und als letzte Band am ersten Tag habe ich mir The Cool Quest angesehen. Normalerweise kann ich mit Hip Hop nicht soviel anfangen, doch The Cool Quest haben mit ihrem groovigen Hip Hop auch mich erreicht. Die Band hatte so viel Spaß auf der Bühne und so auch das Publikum vor der Bühne. Alle wurden mitgerissen und keiner konnte ruhig stehen. Ist schon schlimm, wenn die Arme und Beine sich einfach bewegen, nur weil im Ohr was gutes rein rauscht.

 

Nach dieser Band bin ich heim gefahren, da ich am nächsten Tag wieder ganz arbeiten musste. Doch bin ich auch nicht mehr die Jüngste und kann nicht 4 Tage mit zu wenig Schlaf auskommen, also am Donnerstag zeitig heim und Freitag bin ich erst gar nicht hin. Das mit dem wenig schlafen habe ich danach noch nachgeholt, also seid auf die Bilder und Eindrücke von Samstag und Sonntag gespannt. 

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