Umsonst und Draussen Festival Würzburg 2017 – Sonntag

Natürlich war ich Sonntags auch auf dem Festivalgelände. Wenn noch keiner da ist, sieht man erst einmal wie riesig das Gelände wirklich ist.

Die Sonne strahlte wieder mit voller Kraft, ich habe mir da auch einen schönen Sonnenbrand geholt. Ich weiß schon, selbst Schuld, wenn man die Sonnencreme in der Tasche hat, aber nicht nutzt.

Der Kistenteddy ist echt gut gelungen, nur finde ich schlecht, dass einige Eltern nicht ihre Kinder hindern drauf rum zu klettern. Habe das ein oder andere Mal ein kleines Kind in Höhe der Nase gesehen und habe es vor meinem inneren Auge schon runter fallen sehen. Es ist zwar ein Schild dran, aber das ist leider einigen egal. 

Die Verkaufsstände sind auch schon auf und warten auf viele Besucher. Ich habe mich mit einigen Verkäufern wirklich sehr nett unterhalten, ich glaube sie haben auch alle das Festival genossen mit dem tollen Wetter und der vielen Musik.

 

In der Mitte wurde noch eine kleine Palettenbühne aufgebaut, auf der Solokünstler aufgetretten sind. Davor haben es sich viele Familien mit ihrem Picknickkorb und Picknickdecke gemütlich gemacht. Die Kids konnten rumspringen und das Spielangebot nutzen. Ich wurde von der Musik von Kai Höfling angelockt und bin dann bei Melvin Beck noch geblieben. Ein paar Covers und ein paar eigene Lieder, eine schöne leichte Mischung. So kann der Sonntag beginnen. Später war dann noch Wolfgang Michael, auch er passte mit seiner Musik gut zum Picknick. Musik die man gerne hört und auch gerne wieder hört.

Wer den Sonntag lieber mit einem Gebet und einem Gottesdienst mit Musikmesse beginnen wollte, fand sich vor der Hauptbühne ein. 

Hinter der Bühne konnten alle die Backstage durften auf ihre eigene Hüpfburg, ich habe mich nicht getraut, zu viele Kameras in der Nähe 😀

Für all die Kinder, welche das Festival besuchen wollen haben auch ganz viele Spielsachen und Aktionen gewartet.


 

Unter dem Namen Show me ur skillz haben viele Tanzgruppen und Tanzschulen sich vorgestellt. Da war echt viel Power und Fun auf der Bühne. Egal ob Klein oder Groß, alle hatten ihren Spaß und haben ihr Können gut präsentiert. Leider konnte ich nicht alle anschauen, da meine Jungs auch mal aufs Festival wollten und dann da waren. Was mich sehr freut.

Sie haben alles ausprobiert was möglich war und freuten sich, dass nichts Geld gekostet hat. Sie hatten ihren Spass und wären am liebsten viel länger geblieben. Doch mussten sie wieder heim, da am Montag ja wieder Schule war. Doch ich denke nächstes Jahr kommen sie wieder mit.

 

Dann spielte die wohl bekannteste Künstlerin auf der Draussenbühne, Steffi List. Ich glaube es wäre noch mehr Publikum gewesen, wenn die Sonne nicht so arg gebrannt hätte, alle Schattenplätze in Hörweite der Bühne war von begeisterten Besuchern belegt, zum Glück ist der Fotografengraben im Schatten, so konnte ich die Musik voll und ganz genießen.

Vor ihr war Pause auf dem Gelände, in der die Musiker, welche noch nicht so bekannt sind, auf dem gesamten Gelände spielen konnten. Sie sammelten Chips um damit einen Platz beim STRAMU zu gewinnen. Ganz ehrlich, letztes Jahr fand ich die Musiker und Künstler besser, oder ich habe die guten nur übersehen. Daher keine Fotos davon.

Aber Steffi List hat das Festivalgelände, soweit wie die Musik zu hören war, in ihren Bann gezogen. Schön, dass sie in ihrer Heimat soviel Spass hatte. Obwohl sie durchs TV schon sehr bekannt ist, hat sie ihre Natürlichkeit nicht verloren. Ich habe sie auch später noch auf dem Festivalgelände entdeckt und da war ich sicher, sie ist so geblieben, wie sie war, total lieb. So mochte ich ihr Musik noch mehr. Danke für diesen tollen Auftritt.

Dann wurde es voll auf der Bühne. Die Musik der Band Puente Latino Orquesta haben uns mit in die Karibik genommen und dort mit den Klängen ihrer Musik tanzen lassen. Mit der Band wird eine Brücke gebildet zwischen den verschiedenen Ländern, ja sogar zwischen den Kontinenten und hat mit den Klängen gefesselt. So passte das Sommerfeeling perfekt zusammen. Ich werde sie wohl nächste Woche beim internationalen Abend in Würzburg wieder hören.

Instrumental ging es dann auf der Drinnenbühne mit Inswingtief weiter. Ich war ganz überrascht, da bis dahin auf der Bühne eher Metal gespielt wurde. Augen zu und träumen war hier angesagt.

Auch Blues Liebhaber kamen auf ihre Kosten, dank Spielman in Bad Company. Vor der Bühne waren die Massen begeistert und auf der Bühne hatte die Band ihren Spass. Eine Komposition, die einfach nur ins Ohr und direkt ins Blut geht.

Auf der Drinnenbühne wurde dann Elektropop gespielt von Zulu. Ihre Musik ist von einer schönen Leichtigkeit geprägt. 

Das Festivalgelände ist schon richtig voll. Es ist zwar kein Gedränge, aber man merkt deutlich den Zuschauerrekord.

Richtig spassig wurde es dann am Ende auf der Draussenbühne. Eine Bigband mit Rockabilly. Einfach genial. Man hat jedem einzelnen Bandmitglied angemerkt, wieviel Spaß es auf der Bühne macht. Die Musik hat einfach nur mitgerissen und man konnte definitiv nicht still stehen. Einfach genial. So ging ein tolles Festival zu Ende, ich habe leider nicht alle Bands geschafft an den zwei Tagen und zwei Tage habe ich auch verpasst. Trotzdem hat es riesigen Spaß gemacht und ich plane fest nächstes Jahr wieder zu kommen. 😀 Danke an das gesamte Umsonst und Draussen Team und danke an all die Bands. 

 

 

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