Meine erste echte Teaparty im Pfortenhaus Wiesbaden #FrBt2017

*sponsored, also ein wenig Werbung*

 

 

Ganz nach dem Motto, Alice im Wunderland, hatten wir ja schon am ersten Tag des Franken Bloggertreffens unsere Teaparty. Also eigentlich feierten wir da den Nichtgeburtstag. Am zweiten Tag, so als krönenden Abschluss trafen wir uns dann noch im Pfortenhaus in Wiesbaden zu einer echten Teaparty. Habe mich extra fein angezogen, also mit Kleidchen und so. Erwartet hatte ich, dass es sehr förmlich und steif zugeht, daher war ich echt gespannt. Es war nicht wie erwartet, der Vormittag war einfach nur toll. Da dem Herrn Dufner zu spät mitgeteilt wurde, dass es eine Glutenunverträglichkeit dabei ist, konnte er da nicht mehr reagieren. So konnte ich leider nicht alles mit essen oder besser gesagt, zum Glück. Denn es war alles zu lecker und ich war so schon mehr als satt am Ende, noch mehr hätte gar nicht gepasst. Doch dazu im Bericht dann mehr. Herr Dufner hat nicht nur das Pfortenhaus, er verköstigt auch gerne mit seinem Team bei Festen und Veranstaltungen mit seinem Catering Service. Also wenn das nur halb so lecker ist, dann ist das schon mega lecker. 

Wir sind alle einzeln gefahren, sonst hätten wir ja dann unsere Autos noch in Frankfurt holen müssen. Daher sind wir aber auch nicht  zusammen angekommen. Ich hatte Glück und habe schnell einen Parkplatz gefunden. So haben Anouck und ich schon mal alles bestaunt.

Das Pfortenhaus ist mit so viel Liebe und so vielen kleinen Details eingerichtet, dass man beim Umschauen nicht fertig wird. Es ist viel Dekoration, ich liebe es. Richtig gemütlich und heimisch.

Dass es uns auch nicht langweilig wurde, dafür hat der nette Hund gesorgt. Er war sehr verspielt und auch wenn sein Herrchen ihm gesagt hatte, drinnen nicht spielen, so wartete er immer, bis Herrchen weg war und brachte uns das Spielzeug. So süß und lieb war der Kleine, dass man da nicht widerstehen konnte.

Jeder Platz war schon gedeckt und zur Begrüßung haben wir ein leckeres Glas edlen Prosecco bekommen.

Sogar mit einem kleinen Handtuch, welches erst mit ein paar Tropfen Wasser seine Größe entfaltet.

Die ein oder andere Dekoidee musste man sich hier einfach mitnehmen, zumindest die Idee.

Der kleine Hund hat immer ein „Opfer“ gefunden. Ohne aufdringlich zu sein, einfach nur anstupsen und Hundeblick aufsetzten.

Herr Dufner hat uns höchst persönlich empfangen und bekocht, ganz ohne sein Team. Er ist schon eine Nummer für sich. Er weiß was Service ausmacht, so fühlten wir uns richtig gut und willkommen. Durch seine charmante Art haben wir auch gar nicht mehr auf die Zeit geachtet, die hektische Welt und Termine haben wir alle vor der Türe gelassen. Er hat uns auch noch ein paar Storys erzählt, von Kunden, die dachten sie sind der Mittelpunkt der Welt und alle anderen sind der Staub unter ihren Schuhen. Denen sagt er schon die Meinung und das finde ich echt gut. Ich weiß wie manche Kunden sind, kann mir es manchmal nicht leisten zu sagen, dass sie doch bitte auch Respekt vor mir haben sollen, doch er sagt das und davor ziehe ich den Hut.

Und noch mehr ziehe ich den Hut vor seinen Kochkünsten. Diese Kürbissuppe mit einer gefüllten Teigtasche machte den Anfang.

Dazu verschiedene Salzsorten, so konnte man da auch mal den Unterschied schmecken. Zu allen Speisen hat er was erzählt. So haben wir nicht nur lecker gegessen, sondern auch noch viel Kulinarisches gelernt.

Nach der Teigtasche am Spieß erst einmal Hände säubern, echt witzig das Napkin.

Als zweiter Gang kam dann ein kleiner Salat. Ein echter Traum. Das Dressing, die Zutaten und die Kombination, sowas von lecker. Auf die Frage nach dem Rezept wurde leider nur gelächelt.

Danach ein kleiner Tomatensalat mit einem Kräutermuffin. Da ich den Muffin nicht essen konnte, habe ich ihn einfach weiter gegeben. Dafür bekam ich dann einen Tomatensalat zurück. Auch hier alles echt lecker und auf den ersten Gedanken denkt man, es hätte mehr sein können. Doch nachdem was alles noch kam, waren die Portionen doch nicht zu klein 😀

Die Portionen wurden dann auch größer, so kam diese Etagere für unseren Tisch mit vier Personen. Der andere Tisch hat auch so eine bekommen. Unten Sandwiches mit drei verschiedenen Belägen. Die mittlere Etage war voll mit Süßigkeiten. Brownies, Blondies und noch viel mehr. Alles selbst gebacken und so wie ich hörte echt lecker. Ich habe mir von der mittleren Etage die Pralinen geschnappt, ein Traum.

Und wie man sieht, war die obere Etage mit leckeren Früchten voll. Daran habe ich mich auch gehalten. Ich habe sogar mal Blüten genascht. Dachte immer, die sind recht neutral, aber die schmecken wirklich gut.

Zwischendurch einfach mal ein wenig Süß, dann kann es mit dem Schlemmen weiter gehen, der Plan gefällt mir.

Das erste Mal in meinem Leben habe ich dann Quinoa Salat gegessen, dazu ein Hühnerspieß. So schön gewürzt, aber nicht zu stark, einfach perfekt eben.

Natürlich durfte auch der Tee nicht fehlen. Jeder bekam seine eigene kleine Kanne und die Sorte, die er gerne wollte. Herr Dufner sagte uns auch die Anzahl, die er da hat, doch vor lauter staunen habe ich mir die nicht gemerkt. Was ich mir aber gemerkt habe, dass so viele Sorten die meisten Supermärkte nicht mal im Angebot haben.

Dazu stellte er drei verschiedene Zucker hin. Nicht einfach nur verschieden Farben, sondern aus verschiedenen Rohstoffen hergestellt. Ein Mal aus Zuckerrübe, aber nicht von der großen Fabrik, sondern so wie früher hergestellt. Einmal aus Zuckerrohr und einmal aus Kokosblüten (ich hoffe, ich habe mir das richtig gemerkt). Den ganz dunklen fand ich genial. Wenn ich mich recht erinnere, ist der raffiniert aus Zuckerrohr und ich fand, das er ein wenig nach Lakritze schmeckt.

Dann gab es eine Dinkelpraline, konnte ich leider auch nicht essen. Ich war aber auch schon satt.

Dann gab es Scones mit Clotted Creme und Marmeladen, dazu noch verschiedene kleine Kuchen. Sah das lecker aus. Ich habe von der Clotted Creme genascht und somit war ich gleich wieder verliebt. Den Salat noch nicht vergessen, wollte ich nun schon zwei Rezepte.

Als Abschluss gab es dann eine Creme aus gezuckerter Kondensmilch mit Banane. Ich habe kurz genascht, doch Teig gemerkt, daher habe ich es leider stehen lassen müssen. Doch satt war ich ja schon, daher war ich nicht zu traurig.

Nach so viel Essen sind wir mal vor die Türe gegangen. Und haben dort dann viel gequatscht. Der Garten ist auch sehr schön hergerichtet und die ganzen kleinen Details und Elemente machen ihn zu einen märchenhaften Ort. 

Natürlich hat der Haushund auch wieder Spielgefährten gefunden, ich war auch oft dran.

Bei einem kurzen Blick in die Küche habe ich dieses Schild entdeckt und genauso habe ich mich in den ganzen Stunden echt gefühlt. Doch leider musste Manu ihren Zug erwischen und so mussten wir mal gehen. Es war echt eine wundervolle und leckere Auszeit.

Danke nochmal an Herrn Dufner für dieses tolle Erlebnis im Pfortenhaus bei Schloß Biebrich in Wiesbaden. Für mich war das Erlebnisgastronomie, denn ich erlebte Genuss und Entschleunigung in einem.

Eigentlich mag ich das Wort Entschleunigung nicht, doch ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben kann. Aller Stress, alle Gedanken, alles Planen und alle Sorgen blieben vor dem Tor. Die paar Stunden haben mir mehr gegeben als manchen freie Wochenende.

 

Offenlegung: Die hier Beschriebene Tea-Party wurde uns von der verlinkten Firma zur Verfügung gestellt.

 

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Ein Kommentar

  • Liebe Heike,
    da hast du mich mit deinem wunderschönen Blogbericht mit ins Schlemmerparadies genommen.
    Was für ein tolles Ambiente und was für köstliche Leckereien!
    Die Liebe zum Detail gefällt mir besonders gut.
    Sollte ich mal wieder in Wiesbaden unterwegs sein, wird das Pfortenhaus auf jeden Fall auf meiner Liste stehen!
    Herzliche Grüße,
    Annette

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